Die letzten Meldungen

Abschaltung Novell-Server Memory am 01.10.2016

16. August 2016

Der Novell-Server Memory (memory.rrze.uni-erlangen.de) wird am 01.10.2016 außer Betrieb genommen wird.
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Wartungsankündigung für die FAU Zeiterfassung (12.08. – 15.08.2016)

11. August 2016

Wartungsankündigung für die FAU Zeiterfassung
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Kurzfristige Wartung der FAUbox-Server

28. Juli 2016

Heute, 28.07.2016 wird die FAUbox wegen dringend nötiger Wartungsarbeiten in der Zeit zwischen 12:50 und 14:00 nur eingeschränkt verfügbar sein. Ein kompletter Ausfall ist nicht geplant, kann aber kurzfristig nötig werden.
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Meldungen nach Thema

 

Aufgaben / Dienstleistungskatalog

Kooperatives Betreuungskonzept des RRZE: Entstehungsgeschichte

Die Kommission für Rechenanlagen (KoRa) hat 1997 aufgrund zunehmender Probleme bei der Betreuung dezentraler Systeme in den Instituten und Lehrstühlen der FAU eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Betreuungskonzepts für dezentrale Systeme eingerichtet. Grundlage zur Betreuung der dezentralen Systeme ist das kooperative DV-Versorgungskonzept der DFG. Dieses beruht auf einer weitgehend dezentralen Grundversorgung mit Arbeitsplatzrechnern, die über schnelle Kommunikationsnetze miteinander verbunden sind, und auf einer zentralen Versorgung des Spitzen- und Spezialbedarfs mit DV-Kapazität.

Die KoRa-Umfrage zur Untersuchung des Betreuungsaufwands innerhalb der FAU erbrachte folgende Ergebnisse:

  • Die Dezentralisierung hat zu einer immer stärkeren Belastung der Institute und Lehrstühle geführt.
  • Der Aufwand für die Administration dezentraler vernetzter Systeme wurde in der Vergangenheit häufig unterschätzt.
  • Es ist zu wenig Personal zur Systembetreuung vorhanden oder es wird anderweitig eingesetzt.
  • Die DV-Kenntnisse der Systembetreuer und Anwender sind zur Zeit nicht ausreichend.
  • Der Installationsaufwand für nicht-empfohlene Hardware-Komponenten (z.B. Kauf bei "Garagenfirmen") ist zur Zeit sehr hoch.
  • Es stehen nicht genügend Mittel für Hardware-Reparaturen und Software-Updates zur Verfügung.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Personalrichtzahlen des Ausschusses für Rechenanlagen für die Betreuung dezentraler Systeme und die bisherigen Empfehlungen und Richtlinien für die Beschaffung und den Betrieb dieser Systeme weiterhin Gültigkeit besitzen. Wegen Nichteinhaltung von Beschaffungs- und Betriebsrichtlinien waren in Einzelfällen aufwändige Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

Der Aufwand, den die Institute und Lehrstühle für ihre DV-Systeme aufbringen müssen, kann durch folgende Maßnahmen reduziert werden:

  • Einsatz professioneller Administrationstechniken
  • Eine bessere Schulung der Systembetreuer und Anwender
  • Standardisierung und Homogenisierung der Hard- und Software
  • Verstärkte Nutzung von RRZE-Dienstleistungen

Die Unterstützung der dezentralen Systeme durch das RRZE umfasst standardmäßig:

  • Beratung bei Planung, Antragstellung und Beschaffung
  • Informationsvermittlung auf Systemkolloquien, Campus-Treffen und in Mailinglisten
  • Schulung in Benutzer-/Betreuerkursen für Novell- und UNIX-Systeme
  • Software-Beschaffung und -Verteilung
  • Datensicherung der Institutsserver
  • Hilfestellung bei schwierigen Problemen und in Notfällen (Erfordernis spezieller Kenntnisse)
  • Hardware-Reparaturen
  • Planung und Überwachung der Verkabelung mit dem Universitätsbauamt
  • Anbindung lokaler Subnetze an das Universitäts-Backbone

Hinzugekommen sind probeweise in den letzten Jahren die Installation und Pflege von Institutsservern (Novell, Sun, ab 1.1.2002 auch Linux). Die Betreuung dieser Server erfolgt kooperativ:

  • Das RRZE installiert und pflegt das Server-Betriebssystem sowie einige Dienstprogramme wie z.B. E-Mail.
  • Die Server-Dateien werden auf dem Backupsystem des RRZE gesichert.
  • Dem Systembetreuer des Instituts obliegt die Benutzerverwaltung, die Software-Installation/-Pflege und die Client-Installation/-Pflege.
  • Die Verantwortung für den Betrieb des Gesamtsystems liegt weiterhin beim Systembetreiber.

Die Erfahrungen mit der kooperativen Betreuung sind gut. Wegen der steigenden Nachfrage bietet das Rechenzentrum die Serverbetreuung mittlerweile als Standarddienstleistung an. Des Weiteren sind hinzugekommen:

  • Betriebssystem-Installation-/Pflege von Windows-NT-, Sun- (und nun auch) Linux-Clients
  • Installation und Pflege von Anwendungs-Software

Die Dienstleistungen zur direkten Unterstützung der Institute und Lehrstühle haben zur Einrichtung der Institutsunterstützung geführt.

Ausstattung und Finanzierung

Für das erweiterte Dienstleistungsangebot des Betreuungszentrums hat das RRZE zusätzliches Personal eingestellt. Das vorhandene Personal wird aus RRZE-Mitteln finanziert. Die Finanzierung des zusätzlichen Personals für das Betreuungszentrum erfolgt aus TG99 und durch Einnahmen.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Nutzung der Dienste des Betreuungszentrums ist die Einhaltung folgender Empfehlungen und Richtlinien:

  • Benutzungsrichtlinien für Informationsverarbeitungssysteme der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Organisatorische Richtlinien zur DV-Betreuung mit folgenden Funktionsträgern in den entsprechenden organisatorischen Einheiten:
    • DV-Beauftragter (Fakultät),
    • Systembetreiber (Fakultät, Institut oder Lehrstuhl),
    • System-/Netzbetreuer (Fakultät, Institut oder Lehrstuhl),
    • Kontaktperson zum RRZE (Fakultät, Institut oder Lehrstuhl);
  • Beschaffungsrichtlinien:
    • PCs: Empfehlungen für den Universitäts- und Heimarbeitsplatz , Firmenempfehlungen, Konfigurationsvorschläge
    • Workstations: Sun
    • Software: Beschaffung von Basis- und Standard-Software für eine Rechnerlebensdauer von 6 Jahren (möglichst RRZE-Campuslizenzen)

Das Dienstleistungsangebot des Betreuungszentrums gilt nur für wissenschaftliche Einrichtungen und nicht für den medizinischen Versorgungsbereich (Kliniken). Einrichtungen der Technischen Fakultät wenden sich wegen Hardware-Reparaturen bitte wie bisher an die Zentrale Elektronik-Werkstatt.

Letzte Änderung: 26. November 2012, Historie

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