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Derzeit kommt es unter macOS zu Problemen beim Verbinden von Windows-Netzwerklaufwerken, die über DFS (Distributed File System) bereitgestellt werden – an der FAU erkennbar durch fauad.fau.de. Der Fehler wurde von Apple bestätigt und wird voraussichtlich mit einem zukünftigen macOS Release behoben.
Bis zur Bereitstellung eines entsprechenden macOS-Updates empfehlen wir, Windows-Netzwerklaufwerke direkt über den Realserver und nicht über den DFS-Pfad einzubinden.
Den Namen des zugehörigen Realservers erhalten Sie bei Ihrem zuständigen IT-Betreuenden, Ihrem IT-Betreuungszentrum oder dem Windows-Team.
Da DFS mit Nicht-Windows-Systemen immer wieder zu Kompatibilitätsproblemen führt, empfiehlt das FAUmac-Team grundsätzlich die Verwendung von Realservern unter macOS, sofern dies organisatorisch möglich ist. iOS und iPadOS können generell nicht mit DFS umgehen.
Unser Tipp: Mit dem Network Share Mounter können Netzlaufwerke auf macOS-Systemen automatisch eingebunden und zentral verwaltet werden. Wenden Sie sich hierfür an das FAUmac-Team, sollten die institutionellen Shares bisher noch nicht vorkonfiguriert werden.
Was ist DFS?
DFS (Distributed File System) ist eine Microsoft-Technologie, die Netzwerkfreigaben unter einem einheitlichen Pfad bereitstellt. Hinter einem DFS-Pfad verbirgt sich die eigentliche Freigabe auf einem sogenannten Realserver. Der Vorteil von DFS besteht darin, dass sich der Speicherort einer Freigabe ändern kann, ohne dass Benutzer ihre Netzlaufwerke oder Anwendungen anpassen müssen. Dadurch werden die Verwaltung von Dateiservern sowie Servermigrationen vereinfacht und Ausfallsicherheit sowie Lastverteilung unterstützt.
Weiterführende Informationen
- Informationen zum Network Share Mounter
- Manuelles verbinden von Netzlaufwerken unter macOS
- Manuelles verbinden von Netzlaufwerken unter iOS/iPadOS
Kontakt: Unix-System
