Das RRZE wird den Lizenzserver für Autodesk Education Community Program (AutoCAD, Inventor) zum 30.06.2027 abschalten. Die bisher genutzte CAD-Software wird danach nicht mehr zentral für die FAU lizenziert. Bestehende Nutzungsverträge im RRZE-Kundenportal können nicht mehr verlängert werden und laufen aus.
Maßnahmen für Lehrkräfte und CIP-Pools
Nutzende Einrichtungen sollten bestehende Installationen rechtzeitig anpassen, um einen unterbrechungsfreien Zugriff auf Autodesk-Produkte sicherzustellen.
Lehrkräften wird empfohlen, auf ein Education-Abonnement umzusteigen. Für CIP-Pools stellt das RRZE weiterhin den passenden Installer bereit. Studierende können sich dort mit ihrem Education-Abonnement anmelden und die Autodesk-Produkte wie gewohnt nutzen.
Hilfe bietet die Schritt-für-Schritt-Anleitungen des Herstellers für den kostenlosen Zugriff auf Software für den Bildungsbereich (Lehrkräfte, Studierende). Der Zugriff auf Autodesk-Lösungen der Education Community wird für ein Jahr gewährt und kann jährlich verlängert werden.
- Es gelten die Autodesk Lizenz- und Nutzungsbedingungen
- Überblick über AutoDesk Software für den Bildungsbereich
Hintergrund
Der Hersteller stellt ab 2027 keine Netzwerklizenzen mehr aus, so dass die RRZE-Lizenz zum Ablaufdatum nicht mehr funktionsfähig ist.
Flexibel, frei und funktional: Die besten Open-Source-Alternativen zu AutoCAD und Inventor
Ein kompletter Wechsel von Autodesk zu Open-Source-Software erfordert Einarbeitungszeit. Die Bedienkonzepte unterscheiden sich und nicht jeder gewohnte Workflow lässt sich eins zu eins übertragen.
Wer jedoch hauptsächlich standardisierte 2D-Pläne zeichnet, findet in LibreCAD einen treuen Begleiter. Für die mechanische 3D-Konstruktion führt kein Weg an FreeCAD vorbei. Beide Programme beweisen eindrucksvoll, dass professionelles Arbeiten auch ohne kommerzielle Software-Lizenzen möglich ist.
Support
Beschäftigte der FAU finden Hilfe und Beratung zu Softwareproblemen bei der zuständigen RRZE-Kontaktperson bzw. bei der IT-Administration sowie beim Softwareteam. Mitglieder anderer Hochschulen wenden sich an das eigene Rechenzentrum. Angehörige des Universitätsklinikums Erlangen wenden sich an das MIK (Medizinisches Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik).
