Aufbau Ablauf der IT-Beauftragten
IT-Beauftragte

IT-Beauftragte

Im Rahmen des kooperativen DV-Versorgungskonzepts und orientiert an der täglichen Praxis im Umgang mit der IT-Infrastruktur der FAU definiert das RRZE zu verschiedenen Arbeitsfeldern sogenannte IT-Beauftragte, die als Bindeglieder zwischen dem RRZE und den FAU-Organisationseinheiten (Institute, Lehrstühle, Forschungsgruppen …) zum Einsatz kommen.

Der Einrichtungsleiter einer FAU-Organisationseinheit, die Dienstleistungen des RRZE in Anspruch nimmt bzw. nehmen möchte, muss entweder sich selbst oder mindestens einen Beschäftigten als IT-Beauftragten benennen.

Der IdM-Ansprechpartner ist innerhalb einer FAU-Organisationseinheit zuständig für die Bestätigung des Bedarfs an IT–Dienstleistungen des RRZE und die damit verbundenen IdM-Kennungen oder Funktionskennungen, sofern kein personenbezogener Datensatz automatisch im Identity Management (IdM) der FAU angelegt ist. Er reicht die entsprechenden Anträge beim RRZE ein.

Personenbezogene IT-Dienstleistungen werden an der FAU nur bereitgestellt, wenn zuvor für die Person, die eine solche Dienstleistung nutzen will, ein personenbezogener Datensatz im Identity Management (IdM) existiert. Die Anlage von personenbezogenen Datensätzen erfolgt immer dann automatisch, wenn in der Tabelle der Nutzergruppen/-typen der Nutzertyp mit dem Zusatz „(automatisch)“ gekennzeichnet ist. Für diese Nutzertypen werden auch Basisdienstleistungen automatisch freigeschaltet.

Für alle anderen Nutzertypen können bei nachgewiesenem Bedarf personenbezogene Datensätze erzeugt und Dienstleistungen beantragt werden. Hierfür müssen durch den IdM-Ansprechpartner einer FAU-Organisationseinheit / externen Einrichtung die entsprechenden Anträge an das RRZE übermittelt werden.

Die Aufgaben des IdM-Ansprechpartners sind:

  • Bestätigung des Bedarfs an IT–Dienstleistungen des RRZE und die damit verbundene IdM-Kennung, wenn kein personenbezogener Datensatz automatisch im IdM angelegt ist; Übermittlung des Antrags auf IdM-Kennung (Haken setzen bei „Erstantrag“) an das RRZE.
  • Bestätigung des Bedarfs an erweiterten IT–Dienstleistungen des RRZE für eine vorhandene IdM-Kennung; Übermittlung des Antrags auf IdM-Kennung (Haken setzen bei „Folgeantrag“) an das RRZE.
  • Bestätigung des Bedarfs an Funktionskennungen für Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeiten zusätzlich zum personenbezogenen Datensatz eine Funktionskennung benötigen; Übermittlung des Antrags auf Funktionskennung an das RRZE.

Der IdM-Ansprechpartner prüft die Identität des Antragstellers, unterzeichnet den jeweiligen Antrag und reicht ihn beim RRZE ein. Er ist für das RRZE der Zuständige bei Rückfragen zu beantragten Kennungen und Dienstleistungen.

Folgende Voraussetzungen sind für die Ernennung eines IdM-Ansprechpartners zu beachten:

  • Er verfügt über eine gültige IdM-Kennung
  • Er gehört:
    • entweder zur Nutzergruppe Beschäftigte (FAU-Organisationseinheit)
    • oder in der Nutzergruppe Sonstige zum Nutzertyp Mitglied einer externen Einrichtung und besitzt dort Mitarbeiterstatus (externe Einrichtung)

Die Rechte und Pflichten der IdM-Ansprechpartner sind in den Richtlinien für die Administration des IdM-Datenbestandes der FAU festgehalten.

Die RRZE-Kontaktperson ist innerhalb einer FAU-Organisationseinheit zuständig für die Beratung, Beantragung und Bearbeitung der Abrechnung, wenn kostenpflichtige Dienstleistungen des RRZE (mit Ausnahme von Webdienstleistungen) in Anspruch genommen werden.

Eine RRZE-Kontaktperson ist von einer FAU-Organisationseinheit immer dann zu benennen, wenn kostenpflichtige Dienstleistungen des Rechenzentrums in Anspruch genommen werden. Sie ist für das RRZE der abrechnungstechnische Ansprechpartner bzgl. aller Vorgänge, die über ihre vom RRZE vergebenen Kundennummern abgewickelt werden.

Die Aufgaben der RRZE-Kontaktperson innerhalb einer FAU-Organisationseinheit sind:

  • Beantragung von Speichererweiterungen für Exchange-Mailboxen
  • Beantragung virtueller Maschinen und Erteilung von (Änderungs-)Aufträgen für bestehende virtuelle Maschinen (z.B. Konfigurationsänderungen)
  • Beratung bzgl. Software-Beschaffung und Beschaffung von Software-Nutzungsrechten über das RRZE
  • Verteilung der Software innerhalb einer FAU-Organisationseinheit / externen Einrichtung
  • Bearbeitung der Abrechnungen des RRZE über bereitgestellte Dienstleistungen und Software-Nutzungsrechte

Folgende Voraussetzungen sind für die Ernennung einer RRZE-Kontaktperson zu beachten:

  • Sie verfügt über eine gültige IdM-Kennung
  • Sie gehört zur Nutzergruppe Beschäftigte
  • Sie ist anordnungsbefugt

Die Rechte und Pflichten der RRZE-Kontaktperson sind in den Richtlinien für RRZE-Kontaktpersonen sowie in den SW-Nutzungsbedingungen festgehalten.

Der IT-Betreuer ist innerhalb einer FAU-Organisationseinheit zuständig für die Betreuung der IT-Systeme (Datennetz, Rechner, weitere IT-Komponenten) und deren Koordination mit dem RRZE.

Die IT-Versorgung an der FAU folgt ihrer räumlich dezentralen Struktur. Die Vernetzung der Standorte sowie die Anbindung der Netzwerkdosen an das FAU-Datennetz obliegen dem RRZE. Der Betrieb und die Systempflege der Arbeitsplatzrechner und anderer IT-Geräte der FAU-Organisationseinheiten, die physikalische sowie die logische Anbindung an das FAU-Datennetz werden von IT-Betreuern in Koordination mit dem RRZE vorgenommen.

Die Aufgaben des IT-Betreuers innerhalb einer FAU-Organisationseinheit sind im Bereich des Datennetzes:

  • Konfiguration von Rechnern (z.B. IP-Adresse, Gateway-Adresse, Subnetzmaske eintragen)
  • Anschluss von Rechnern an einer Netzwerkdose (z.B. Patch-Kabel einstecken)
  • Verwaltung des IP-Adressraumes im Subnetz der FAU-Organisationseinheit (z.B. Beantragen von IP-Adressen, Freigabe nicht mehr genutzter IP-Adressen)
  • Durchführen von ersten Maßnahmen bei Sicherheitsvorfällen (z.B. Trennen des Rechners vom Netz) in Absprache mit dem RRZE bzw. auf dessen Anweisung

Die Aufgaben des IT-Betreuers innerhalb einer FAU-Organisationseinheit sind im Bereich des Betriebes von Rechnern und anderen IT-Komponenten:

  • Installation von Hardware, Software und Peripherie
  • Wartung von Hardware, Software und Peripherie
  • Datensicherung
  • Installation der System- und Anwendungssoftware
  • Überwachung des ordnungsgemäßen Einsatzes der Software (die Beschaffung der Lizenzen erfolgt über die RRZE-Kontaktperson)
  • Beachten von Sicherheitsaspekten
  • Fehlerregistrierung, -eingrenzung, -behebung

Folgende Voraussetzungen sind für die Ernennung eines IT-Betreuers zu beachten:

  • Er verfügt über eine gültige IdM-Kennung
  • Er gehört zur Nutzergruppe Beschäftigte

Die Rechte und Pflichten des IT-Betreuers sind in den Richtlinien zur Nutzung des FAU-Datennetzes sowie in den IT-Betreiber-Richtlinien festgehalten.

Der Webmaster ist innerhalb einer FAU-Organisationseinheit / externen Einrichtung zuständig für die Verwaltung sowie die technische und inhaltliche Pflege des Webauftritts.

Die Veröffentlichung von Inhalten im Word Wide Web (WWW) unterliegt strengen Auflagen. Das RRZE bietet für die Gestaltung von Webauftritten Werkzeuge an, die die Einhaltung verbindlicher Regeln (z.B. Berücksichtigung der Richtlinien für barrierefreie Webinhalte, WCAG V2.0)  unterstützen. Die Webmaster-Richtlinien geben einen Leitfaden vor, der für die Einrichtung und Pflege von Webseiten zu beachten ist.

Die inhaltliche Verantwortung bezüglich Einhaltung von Rechtsvorschriften gemäß § 6 aus dem Mediendienstestaatsvertrag, MDStV trägt die Leitung der FAU-Organisationseinheit, die den Webauftritt beantragt hat. Sie kann die inhaltliche Pflege an Webmaster delegieren. Webmaster benötigen zur Ausführung dieser Aufgabe eine sogenannte Webmasterkennung, die ausschließlich für die Pflege und Verwaltung von Webauftritten bereitgestellt wird.

Die Aufgaben des Webmasters innerhalb einer FAU-Organisationseinheit / externen Einrichtung sind:

  • Technische und inhaltliche Betreuung des beantragten Webauftritts
  • Kündigung von Webauftritten
  • Freigaben von Rechten an weitere Personen als Redakteure oder Bearbeiter.
  • Beantragung weiterer für den Webauftritt benötigter (auch kostenpflichtiger) Dienstleistungen (z.B. Datenbanken, weitere Domainnamen, Aliase zu einer Domain)

Folgende Voraussetzungen sind für die Ernennung eines Webmasters zu beachten:

  • Er verfügt über eine gültige IdM-Kennung.
  • Er ist auf digitalem Wege (E-Mail) erreichbar.

Die Rechte und Pflichten der Webmaster sind in den Richtlinien für Webauftritte an der FAU festgehalten.

 

 

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