Windows-FAQ

Antworten auf Ihre häufigsten Fragen rund um Windows-Systeme (Client und Server).

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an das Windows-Team. Gerne können Sie uns Ihre Fragen auch per E-Mail zukommen lassen an rrze-windows@fau.de.

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  • Problem: Auf Windows 10 Rechnern fehlen APPs wie Movies&TV, Xbox, GrooveMusic, etc.
  • Ursache: Wird ein Rechner per SCCM installiert, werden alle Windows 10 Standard-APP deaktiviert (ab Windows 10 – 1709).
    Die Ausnahmen sind unter System Center Configuration Manager (SCCM) dokumentiert.
  • Lösung: Windows 10 APPs können nachinstalliert werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Systembetreuer bzw. an die zuständige Außenstelle.
  • Problem: FAUSUS kann keine Updates mehr zur Verfügung stellen.
  • Ursache: Im BIOS einiger Rechner sind ganz spezielle Sonderzeichen (z.B. ¬) hinterlegt was zur Folge hat, dass der FAUSUS seine Arbeit einstellt.
  • Lösung 1: BIOS des Rechners aktualisieren. Der Powershell-Befehl „gwmi win32_bios | fl PS*,BiosV*,D*,M*,R*,Sm*,So*,V*“ zeigt die BIOS-Einträge an.
  • Lösung 2: Steht keine korrigierte BIOS-Version zur Verfügung muss der Windows-Updates-Kanal vom FAUSUS auf Microsoft umgestellt werden.
    Ist der Rechner in der FAUAD informieren Sie zeitnah das Windows-Team (windows@fau.de). Das Windows-Team stellt per GPO den Windows-Update-Kanal auf Microsoft um. Updates werden in diesem Fall um 14 Tage, Upgrades um 180 Tage verzögert.
    Bei Rechnern, die nicht in der FAUAD sind muss der Windows-Update-Kanal von Hand auf Microsoft umgestellt werden. Dazu kann das Tool FAUSUS-Client genutzt werden.Auswahl Server: Microsoft Updateserver verwenden
    Screenshot der FAUSUS Konfiguration Einstellungen
  • Problem: PDF-Creator fehlt in Windows 10
  • Lösung: Microsoft eigenen PDF-Drucker (Microsoft Print to PDF) verwenden
  • Weitergehende Informationen:
    Die aktuellen PDF-Creator Version lassen sich nicht mehr automatisiert paketieren.
    Da Windows 10 einen eigenen PDF-Drucker (Microsoft Print to PDF) mitliefert stellt das RRZE keinen paketierten PDF-Creator für Windows 10 mehr zur Verfügung.

Informationen rund um die Sicherheitslücke Meltdown und Spectre

RRZE: Hinweise zu den Sicherheitslücken Meltdown und Spectre

Bekannte Probleme zu Microsoft-Updates:

Heise: Gravierende Prozessor-Sicherheitslücke: Nicht nur Intel-CPUs betroffen, erste Details und Updates
Heise: Meltdown und Spectre: Update für Windows 10 legt einige PCs lahm

Lesenswerte Artikel zu Meltdown und Spectre

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Meltdown und Spectre: Neustart-Probleme auch mit Skylake- und Kaby-Lake-CPUs, neue Intel-Benchmarks

Der FAU-Lieferant Bechtle geht in einem Blog auf einige Fragen zu den Sicherheitslücken ein.
https://www.bechtle-blog.com/home/sicherheitsluecken-meltdown-und-spectre-aktuelle-einschaetzung-und-empfehlungen

Erste BIOS-Updates sind Verfügbar oder werden in Kürze zur Verfügung gestellt

Lenovo-Notebooks
Lenovo ThinkPad
Dell-Notebooks
Fujitsu-PCs

  • Problem: Auf einigen Windows 10 Computern wird ein Upgrade von Windows 10 Version 1607 auf 1709 eingespielt, obwohl der Computer nicht in einer der „FAUSUS-Next-Gruppen“ ist.
    Windows 10 Version 1607 greift am FAUSUS vorbei direkt auf den Microsoft-Updatedienst zu und holt sich von dort die Upgrades.
    Nach unserem aktuellen Kenntnisstand trifft dies aber nicht auf alle Windows 10 Version 1607 Computer zu. Die Ursache dafür ist uns bisher unbekannt.
  • Lösung: „Keine Verbindungen mit Windows Update-Internetadressen herstellen“ aktivieren.
    FAUAD: In der GPO „GLOBAL Windows Update (M)“ wurde die Funktion „Keine Verbindungen mit Windows Update-Internetadressen herstellen“ aktiviert.
  • Weitergehende Informationen:
    Das Windows überhaupt auf den Microsoft-Updatedienst zugreifen kann, ist wohl auf einen neu hinzugefügten Eintrag in den Gruppenrichtlinien zurückzuführen. Die Standard-Einstellung der Funktion „Keine Verbindungen mit Windows Update-Internetadressen herstellen“ ist bisher dort noch nicht konfiguriert.
    Leider hat diese Änderung auch Auswirkungen auf öffentliche Dienste wie z.B. dem Windows Store. Sobald „Keine Verbindungen mit Windows Update-Internetadressen herstellen“ aktiviert ist, können von dort auch keine Apps mehr heruntergeladen werden.
    FAUAD: Lehrstuhl-Administratoren, die einen Download aus dem Windows Store erlauben, können diese Sperre aufheben, indem die GPO „GLOBAL Windows-Internet-Zugriff erlauben (M)“ auf die entsprechenden OU zuweisen wird.

Sie haben aus Versehen eine Datei gelöscht?

Lag diese Datei auf der lokalen Festplatte, so können Sie diese über den Papierkorb wieder herstellen. Ist die Datei im Papierkorb nicht mehr vorhanden, so besteht keine einfache Möglichkeit – ohne ein Spezialprogramm und Kosten –  diese wieder herzustellen.

Wenn die vermisste Datei auf einem vom RRZE betreuten Server lag, so gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Die Datei ist noch im Serverpapierkorb vorhanden:

Sie markieren den Ordner in dem die gelöschte Datei vorhanden war.
Mit der rechte Maustaste wählen sie Eigenschaften und dort das Register „Vorgängerversionen“ aus. Im Fenster „Ordnerversionen“ markieren Sie den gewünschten Tag und Uhrzeit.
Sie können jetzt mit „Öffnen“ den Serverpapierkorb einsehen, die gewünschte Datei kopieren und am alten Ort wieder einfügen, oder Sie nutzen die Funktion „Kopieren“, um den gesamten Ordner zu kopieren.

Die Funktion „Wiederherstellen“ sollte mit Bedacht genutzt werden, damit nicht neuere Dateien überschrieben werden.

Ist das Register „Vorgängerversionen“ leer, müssen Sie eine Ordnerebene höher gehen und den Vorgang wiederholen.

2. Die Datei ist nicht mehr im Serverpapierkorb vorhanden:

Senden Sie eine E-Mail an backup@fau.de mit folgenden Informationen:
– Ihre IdM-Benutzerkennung
– Name des Ordners, der restauriert werden soll (Servername und genauen Pfad). Sollte Ihnen der genaue Ordnerpfad nicht bekannt sein, so fragen Sie Ihren EDV-Betreuer vor Ort.
– Von welchem Tag  an die Rücksicherung erfolgen soll

Hinweise:
– Ein Backup steht nur zur Verfügung, wenn der Lehrstuhl ein Backup beauftragt hat.
– Eine Datei muss mindestens 24h am RRZE-File-Server liegen bis die Datei im Backup aufgenommen wird. D.h. pro Tag kann nur eine einzige Version einer Datei wiederhergestellt werden.
– Nach 3 Monaten werden die Daten im Backup überschrieben. D.h. Dateien, die älter als 3 Monate sind können nicht wiederhergestellt werden.
Für weitergehende Fragen zum Thema Backup wenden Sie sich bitte an das Backup-Team (backup@fau.de)

Tipps für den Endanwender:

Es kommt immer wieder einmal vor, dass sich der Rechner nicht mehr so verhält wie gewohnt.

Schritt 1: Fehlersuche – Hilfe zur Selbsthilfe

  • Wurde der Rechner bereits neu gestartet? (Reboot tut immer gut)
  • Wurden alle anstehenden Updates eingespielt, d.h. stehen noch Updates aus?
  • Wurde die Uhrzeit/Zeitzone überprüft, d.h. ist die Uhrzeit/Zeitzone korrekt?
  • Wurde der Speicherplatz der Festplatte geprüft, d.h. ist vielleicht die Festplatte voll?

Generelle Empfehlung: Fahren Sie den Rechner immer herunter, wenn er nicht gebraucht wird. Das spart nicht nur Energie, sondern verhindert oft seltsames Verhalten des Rechners.

Schritt 2: Bevor Sie sich an den für Sie zuständigen EDV-Betreuer wenden, sollten Sie einige Informationen sammeln. Sie erleichtern damit  die Fehlersuche und umso schneller funktioniert der Rechner wieder wie gewohnt.

Erstmal die berühmten W-Fragen:

  • Wie äußert sich das Problem?
  • Seit wann tritt das Problem auf?
  • Was wurde seitdem verändert?
  • Wurde der Rechner schon einmal neu gestartet?
  • Wurden alle anstehenden Updates eingespielt?
  • Wurde die Uhrzeit/Zeitzone überprüft?
  • Wurde der Speicherplatz der Festplatte geprüft?
  • Arbeiten Sie an verschiedenen Rechnern, wenn ja an welchen?
  • Tritt das Problem ebenfalls auf, wenn Sie sich an einem anderen Rechner anmelden?

Treten dieselben Probleme auf, wenn sich Ihr Arbeitskollege/Arbeitskollegin an ihrem Rechner anmeldet?

Diese Informationen werden zur Analyse benötigt:

  • Kennung des Users:
  • Betriebssystem:
  • Rechnername:

Wenn der Rechner per SCCM verwaltet ist, hilt das Tool RRZE-ClientAnalyse bzw. RRZE Networking Tool Client (je nach Update-Stand) die wichtigsten Daten aufzusammen.
Rechner ohne SCCM-Verwaltung finden das Tool auf der Windows-Webseite Hilfreiche Werkzeuge

Tipps für den EDV-Betreuer

EDV-Betreuer sollten weitere Informationen einholen, bevor sie sich an das Windows-Team (rrze-windows@fau.de) wenden.

Bitte fragen Sie die Punkte aus „Tipps für den Endanwender“ ab.

Was sollte noch geprüft werden:

  • Ist der Rechner in der FAUAD?
  • Ist der Rechnername im DNS vorhanden?
  • Ist der Rechnername im DHCP eingetragen?
  • Meldet sich der User auch in der FAUAD an?

folgende Log-Files sind zu erstellen:

  • ipconfig /all > ipconfig.txt
  • systeminfo > systeminfo.txt
  • net use > netuse.txt
  • gpresult  /H User.html und (!)
  • „Als Administrator ausführen“ gpresult  /H UserAdmin.html unter dem User ausführen bei dem das Problem auftritt.

Wird ein Desktop oder ein Laptop verwendet?

Wenn ein Laptop verwendet wird:

  • Anmeldung per LAN oder WLAN?
  • Prüfen Sie, ob die Netzwerkverbindung mit LAN oder WLAN erfolgt.
  • Wird die Netzwerkverbindung mit LAN und WLAN aufgebaut?
  • Sind Offline-Files aktiv?

Ist FAUBox installiert?
Wenn Ja, wie lautet der Basispfad der FAUBox?

Werden Shares verbunden, auf die der User keine Rechte hat?

Fragen zum Home:

  • Wo liegt das Home?
  • Laufwerksbuchstabe?
  • Ist Home voll?
  • Ist Folder Redirection aktiv?

Arbeitet der User an verschiedenen Rechnern, wenn ja an welchen?

Zeigt sich das Problem auch, wenn sich ein anderer User an diesen PC anmeldet?
„Wandert“ das Problem mit, wenn sich der User an einem anderen PC anmeldet?

Wenn der Rechner per SCCM verwaltet ist, hilt das Tool RRZE-ClientAnalyse bzw. RRZE Networking Tool Client (je nach Update-Stand) die wichtigsten Daten aufzusammen.
Rechner ohne SCCM-Verwaltung finden das Tool auf der Windows-Webseite Hilfreiche Werkzeuge

Windows 10 Updates schlagen fehl. Was kann ich tun?

Aktuell sind uns folgende Workarounds bekannt, der in vielen Fällen erfolgreich waren.

Variante 1:

  • Laden Sie sich von der RRZE-Webseite  UpdateRepair.zip herunter und entpacken Sie diese.
  • Starten Sie „Als Administrator ausführen“ UpdateRepair.bat
  • UpdateRepair.bat setzt den Windows-Updates zurück.
  • Starten Sie den Rechner neu und rufen Windows Update auf.

Meist reicht das zurücksetzen der Windows-Updates. Sollte Variante 1 ohne Erfolg bleiben, versuchen Sie es mit Variante 2.

Varante 2:

  • Erstellen Sie unbedingt eine Sicherheitskopie des Rechners
  • Laden Sie sich von der RRZE-Webseite https://www.rrze.fau.de/hilfe/security/patches.shtml die „WSUS-Offline DVD für Windows 10“ herunter und erstellen Sie eine DVD.
  • Melden Sie sich als Administrator an.
  • Deaktivieren Sie den Virenscanner.
  • Prüfen Sie, ob genügend Festplattenspeicher (C:) zur Verfügung steht. Es sollten mind. 20GB frei sein.
  • Legen Sie die DVD ein und starten „UpdateInstaller.exe“ sofern kein automatischer Start erfolgt.
    Die Updates können mehrere Stunden in Anspruch nehmen! Geduld ist angesagt.
  • Wenn alle Offline-Updates eingespielt sind, lassen Sie Online „Nach Updates suchen“
  • Virenscanner wieder aktivieren.

Dieser Workaround ist nur für erfahrene Administratoren zu empfehlen.

Auffälligkeiten/Probleme:

Problem: Ist in einem Rechner Fujitsu Esprimo Typ P900, P910, P920 (Mainboard D3402-B21) eine Grafikkarte vom Typ Radeon HD3450 eingebaut, zerstört das Windows 10 Upgrade auf 1709 die komplette vorhandene Installation.

Lösung: Grafikkarte Radeon HD3450 ausbauen und nicht mehr verwenden.

Umstellungszeiten:
Fujitsu (Intel Core2 Q9550) aus dem Jahre 2008, Festplatte, 16GB RAM:
– Rechner ist in der FAUAD
– Upgrade ca. 60 Minuten
– erster Login nach dem Upgrade ca. 3 Minuten
– Grafik-Treiber wurde nicht aktualisiert, musste per Hand gesucht werden.

Fujitsu (Intel Core i7-4770) aus dem Jahre 2013, SSD, 32GB RAM:
– Rechner ist in der FAUAD
– Upgrade ca. 20 Minuten
– erster Login nach dem Upgrade ca. 3 Minuten
– Treiber OK

Dell-Laptop (Intel Core i7-6600U) aus dem Jahre 2016, SSD, 16GB RAM
– Rechner ist in der FAUAD
– Upgrade ca. 30 Minuten
– erster Login nach dem Upgrade ca. 3 Minuten
– Treiber OK
– einige Einstellungen wurden nicht übernommen wie z.b. die Dell-Einstellungen zum Desktop.

​Fujitsu Workstation W520 (Xeon E3-1275 V2) aus August 2012, Samsung 840 Evo SSD, 16GB RAM)
​- Rechner ist in der FAUAD
​- unmittelbar vorher via SCCM mit 1511 betankt
– ca. ein Dutzend kleinere Updates bis 1607 erscheint
– Download/Vorbereitungen für  1607 (im Hintergrund) ca. 10 Minuten
– Ab „jetzt neustarten für Installation 1607“ ca. 15 Minuten​
– erster Login nach Upgrade ca. 30 Sekunden​
– Alle Onboard-Komponenten wurden erkannt

Auffälligkeiten/Probleme:

Problem: Netzwerkeinstellungen werden beim Upgrade gelöscht.
Lösung: Auf DHCP umstellen. IP-Adressen bringen heute keine Vorteile mehr.

Problem: Remoteserver-Verwaltungstools wurden nicht übernommen, sondern gelöscht
Lösung: neu installieren

Auffälligkeit: Defender ist wie unter 1511 deaktiviert, wird im Infobereich aber angezeigt.
Lösung: im Infobereich ausblenden

Problem: Upgrade hat VMWare-Netzwerk kaputt gemacht: Kein Netzwerkzugriff mehr möglich.
Lösung: VMWare neu installieren

Problem:  Suchen ist möglich, Ergebnisse werden angezeigt können aber nicht ausgewählt werden.
Lösung: nach weiteren Updates sowie nach Logout/Login funktioniert die suche wie gewohnt.

Problem: Bei einigen Rechnern (nicht bei allen) wurde der Computerschutz für Laufwerke deaktiviert
Lösung:

Auffälligkeit: einige (nicht alle) APPs sind wieder da, obwohl diese deaktiviert wurden.
Lösung: Aktuell müssen die APPs wieder deaktiviert werden. MS plant dies in einer der nächsten Upgrade’s zu berücksichtigen.

Bei Windows 10 bietet Microsoft auch einen LTSB (Long Term Servicing Branch) an. Die LTSB-Version ist in erster Linie für Industrieanwendungen, Krankenhäuser, Labore, Maschinensteuerungen, etc. gedacht. Bei diesen Anwendungsfällen liegt der Schwerpunkt auf Kontinuität und Stabilität, d.h. es sind keine neuen Funktionen erwünscht.

Die Windows 10 LTSB-Version gibt es nur in der Enterprise-Linie. Nach aktuellen Stand sind keine Upgrades möglich. Es wird nicht jede Hardware unterstützt; es gibt keine neuen Features, sondern nur Sicherheitsupdates. Neue Features bedeutet auch, dass neue Hardware (Grafikkarten, Netzwerkkarten, etc.) die nach dem Freigabedatum der entsprechenden LTSB-Version auf dem Markt kommen, nicht unterstützt werden.

Weitergehende Info finden Sie auf den Microsoftseiten, wie z.B. https://technet.microsoft.com/itpro/windows/manage/introduction-to-windows-10-servicing

Das RRZE empfiehlt im normalen IT-Umfeld keine LTSB-Version zu verwenden.

Sollte für Spezialanwendungen doch einmal eine LTSB-Version von Nöten sein so beachten Sie folgendes:

  • Die LTSB-Version erhalten Sie über die Softwareabteilung (software@fau.de). Begründen Sie warum die LTSB-Version notwendig ist.
  • Vor der Bestellung müssen Sie prüfen, ob die Hardware unterstützt wird. Dabei nicht nur das Motherboard betrachten, sondern auch die optionalen Zubehörteile wie z.B. Grafikarten, USB-Geräte, etc.
  • Klären Sie mit dem Lieferanten/Hersteller wie lange es Ersatzteile zu der Hardware gibt. Bei Industriegeräten sind 10 Jahre sehr oft die Regel.

Von RRZE gibt es für die LTSB-Versionen keinen Support. In Problemfällen müssen Sie sich an Microsoft und/oder an den Hardwarehersteller wenden.

Es häufen sich die Anfragen, dass Windows 7 Updates fehlschlagen mit der Folge, dass keine weiteren Updates mehr installiert werden.

Aktuell ist uns nur ein Workaround bekannt, der in vielen Fällen geholfen hat.

  • Erstellen Sie unbedingt eine Sicherheitskopie des Rechners
  • Laden Sie sich die Datei von der Seite https://www.idm.fau.de/go/file/download/CMD-W7U.zip herunter und entpacken Sie diese.
  • Melden Sie sich als Administrator an.
  • Deaktivieren Sie den Virenscanner.
  • Prüfen Sie ob genügend Festplattenspeicher (C:) zur Verfügung steht. Es sollten mind. 20GB frei sein.
  • Starten Sie die Datei W7U-CMD_3.0.bat. Nach Abschluss der Updates starten Sie den Rechner neu.
  • Wenn alle Offline-Updates eingespielt sind, lassen Sie Online „Nach Updates suchen“
  • Virenscanner wieder aktivieren.

Hinweis: In vereinzelten Fällen muss W7U-CMD_3.0.bat mehrmals gestartet werden.

Dieser Workaround ist nur für erfahrene Administratoren zu empfehlen.

Problem: Aktivierung am KMS-Server schlägt fehl.

Nach einem Hardwaredefekt haben wir ein geklontes Windows 7 Enterprise System erfolgreich wieder starten können, aber es ging dabei die Aktivierung über den KMS-Server verloren.
Beim Versuch einer manuellen Aktivierung kommt nach dem Befehl slmgr -ato die Fehlermeldung vom Windows Script Host ‚Produkt nicht gefunden‘.

Lösung:

Eine Anleitung zum Aktivieren des KMS finden Sie auf der RRZE-Webseite Key Management Server (KMS)
Sollte auch dies fehlschlagen, so finden Sie einen Key auf der Webseite https://technet.microsoft.com/de-de/library/JJ612867.aspx

Problem: Partition System-reserviert fehlt

Bei der Installation von neueren Windows-Versionen wird standardmäßig eine 100/500 MByte große Partition mit der Bezeichnung „System-reserviert“ angelegt. In einigen Fällen wird diese Partition aber nicht erstellt, beispielsweise wenn sich bei der Installation schon ein vorheriges Windows auf der Festplatte befindet. Auch bei vorinstallierten PCs oder bei einer automatischen Installation kann die Partition System-reserviert fehlen.

Lösung:

Die Lösung bietet das „BitLocker Drive Preparation Tool“ (BdeHdCfg.exe).
Folgenden Befehl ausführen: BdeHdCfg -target default
Danach muss der Computer neu gestartet werden.

Frage: Für welche Betriebssystemvarianten ist FAUSUS geeignet?
Antwort: Für alle Windowsbetriebssysteme Betriebssysteme, bei denen der Herstellersupport noch nicht eingestellt wurde.

Frage: Welche Software-Pakete sind in FAUSUS enthalten?
Antwort: FAUSUS-Produktliste.txt

Frage: Wo kann ich den FAUSUS-Client herunterladen?
Antwort:
Windows-Webseite Sicherheitspatches

Frage: Wann muss ich den FAUSUS-Client installieren?
Antwort: Wenn der Windows-Rechner nicht in die FAUAD aufgenommen ist. Rechner die in der FAUAD aufgenommen sind, werden automatisch mit Updates vom FAUSUS versorgt.

Frage: Wer entscheidet, welche Pakete auf den FAUSUS kommen und nach welchen Gesichtspunkten geschieht dies?
Antwort: Das RRZE gibt die Updates nach festen zeitlichen Regeln vor. Siehe Windows-Webseite Sicherheitspatches  Update-Gruppen. Updates werden nur zurückgehalten, wenn Probleme auftreten.

Frage: Was passiert, wenn das Windows Update von Hand aufgerufen wird und die zusätzlich gefundenen Patches eingespielt werden?
Antwort: Windows Update kann von Hand gestartet werden um zusätzliche Updates einspielen. FAUSUS deinstalliert keine Updates. Uns sind keine Probleme in dieser Kombination bekannt.

Frage: Gibt es Optionen für FAUSUS?
Antwort: Ja. Sie haben die Möglichkeit bei der Installation des FAUSUS eine Update-Gruppe zu wählen, siehe Windows-Webseite Sicherheitspatches

Wer darf Sonderkennungen für die FAUAD beantragen?

Sonderkennungen für die FAUAD darf jede Person der FAU beantragen, bei denen ein aktives Beschäftigungsverhältnis mit der FAU besteht. Weitere Voraussetzung sind Kenntnisse des Microsoft Active Directory (AD).

Ein Antrag auf eine Sonderkennung für die FAUAD kann nur bearbeitet werden, wenn die „Richtlinien für Administratoren“ unterschrieben vorliegen. Siehe Windows-Webseite windows.rrze.fau.de

Wer darf einen Antrag für eine Sonderkennung in der FAUAD genehmigen?

Für jeden AD-Präfix sind in einer Präfix-Datenbank berechtigte Personen hinterlegt. Nur Personen die in der AD-Präfix-Datenbank hinterlegt sind, dürfen den Antrag genehmigen. Anträge die von Personen genehmigt wurden, die in der Präfix-Datenbank nicht hinterlegt sind werden mit dem Hinweis abgelehnt, wer der Berechtigte für diesen Antrag ist.

Bitte beachten: Die Kontaktperson kann Präfix-Verantwortlicher sein. In vielen Fällen sind Kontaktperson und Präfix-Verantwortlicher verschiedene Personen.

Wir lange ist eine Sonderkennung aktiv?

Eine Sonderkennung läuft mit dem Beenden der entsprechenden Zugehörigkeit aus. Dies ist in IdM ersichtlich.