Linux CIP-Pool Betreuung

Hier finden Sie Informationen zur Betreuung Ihres Linux CIP-Pools durch die Linux-Gruppe.
Für den schnellen Zugriff werden als erstes Formulare zum Download angeboten, gefolgt von einem kurzen Überblick über die Vorraussetzungen zur CIP-Pool Betreuung und die Betreuungsleistungen des RRZE.

Bitte beachten Sie besonders die Checkliste am Ende der Seite, mit häufig benötigten Informationen und Problempunkten, die man im Vorfeld schonmal gehört haben sollte.

Formulare und Preise

Überblick

Zur Betreuung Ihres CIP-Pools  wird immer eine eigene Autoinstallation mit einer aktuellen Ubuntu Desktop LTS Version und ein eigener Konfigurationsmanagment Server (Saltstack) zur Verfügung gestellt.
Die Authentifizierung erfolgt mittels IdM-Benutzerkennung / Passwort und die Zugriffsberechtigungen auf den Clients über Gruppen, die automatisch oder manuell gepflegt werden können.

Die Folgenden Informationen sind ein Auszug aus dem Formular zur Linux CIP-Poll Betreuungsvereinbarung (siehe oben).

Voraussetzungen

  • Die Vernetzung der Arbeitsplatzrechner wird in Zusammenarbeit mit dem RRZE geplant und durchgeführt.
    Zum Betrieb ist ein privates Netz eingerichtet und die Adressvergabe/Namensauflösung erfolgt über die DHCP/DNS Server des RRZE.
  • Die Auswahl der Hardware-Komponenten wird in Zusammenarbeit mit dem RRZE durchgeführt.
  • Die Hardware wird bei vom RRZE empfohlenen Firmen beschafft.
  • Das Institut verfügt über eine ausreichende Netzwerkanbindung zum RRZE.
  • Das Institut beschafft Software-Lizenzen der benötigten Anwendungsprogramme beim RRZE.
  • Die Arbeitsplätze sowie periphere Geräte (z.B. Drucker, Scanner, …) werden vom Institut eingerichtet und angeschlossen. Das RRZE ist nicht für die Installation der Hard-und Software sowie weiterer peripherer Geräte vor Ort verantwortlich.
  • Am Institut ist ein Systembetreuer zur Zusammenarbeit mit dem RRZE vorhanden.
  • Ein Zugriff auf die Kennungen der Benutzer und deren Datenbestände ist nur durch das RRZE möglich.

Leistungen

  • Das RRZE stellt eine netzwerkbasierte Auto-Installation mit der jeweils aktuellen Ubuntu LTS Version bereit und installiert regelmäßig Updates, um die Sicherheit zu gewährleisten.
    Die Installation der PCs wird mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Autoinstallation vom lokalen Systembetreuer durchgeführt.
  • Das RRZE stellt ein Konfigurationsmanagement unter Verwendung von Saltstack zur automatischen Konfiguration der Linux-Clients.
    Dies umfasst lediglich die zum Betrieb der bestellten Leistungen nötige Konfiguration. Ein erweiterter Umfang oder größere Anpassungen nach Inbetriebname und evtl. damit verbundene Kosten müssen im Einzelfall geklärt werden.
  • Das RRZE bietet Softwareverteilung
    • von Paketen aus den Ubuntu Paketquellen ohne zusätzliche Kosten.
      Änderungen können jederzeit per Mail an rrze-linux@fau.de eingereicht und auch kurzfristig umgesetzt werden.
    • von generischen Softwarepaketen (nur Premium-Paket) nach den Vorgaben des Kunden.
      Dies umfasst im Regelfall, das automatisierte Verteilen von Dateien und Ausführen einer konsolenbasierten Installationsroutine auf allen Clients (grafische Installationsroutinen werden nicht unterstützt!).
      Aktualisierungen auf eine neuere Softwareversion sind einmal im Jahr kostenlos und müssen 6 Wochen vor dem geplanten Update-Termin angekündigt werden.
  • Das RRZE stellt für IdM-Kennungen ein zentrales Linux Home-Laufwerk bereit, das auf den Rechnern der FAU verfügbar ist.
    Das Standard-Quota beträgt 2GB für Studierende und 10GB für Mitarbeiter der FAU (Stand: 11/2016).Die Nutzung ist optional.
    Alternativ kann auch ein eigener Fileserver beim RRZE gehosted werden.
  • Das RRZE stellt die LDAP-Infrastruktur zur Anbindung der Linux-Clients an die Benutzerbasis des zentralen IdM-Systems der FAU.
    Die Authentifizierung erfolgt gegen die Kerberos-Server des RRZE.
    Alle Systeme sind redundant ausgelegt.
  • Das RRZE stellt Linux-Gruppen zur Rechtevergabe bereit.
    Die Gruppen können automatisch (basierend auf Merkmalen im IdM) oder auch manuell (Whitelist) gepflegt werden.
    Anlage und Änderungen erfolgen auf Anfrage durch Mitarbeiter des RRZE.
    Kennungen werden ausschließlich aus dem IdM-System der FAU zur Verfügung gestellt.

Checkliste

Einige häufig auftretende Nachfragen/Problempunkte, die man im Vorfeld schon klären, oder zumindest im Hinterkopf haben sollte.

Hardwareausstattung

  • Welche Hardwareaustattung der Rechner ist vorhanden bzw. wird beschafft?
  • Wieviele Clients sollen angebunden werden?
    (bis 30 Clients sind im Preis inbegriffen, für jeden weiteren Client werden 10€ zuätzlich berechnet)
  • Sind Drucker vorhanden und sollen diese von den Clients aus benutzbar sein?
  • Sind alle Drucker netzwerkfähig?
  • Wird eine Druckabrechnung benötigt?
  • Wird ein eigener Fileserver zum Einsatz kommen oder werden die offiziellen Homes des RRZE benutzt?
    (Das Standard-Quota beträgt 2GB für Studierende und 10GB für Mitarbeiter der FAU (Stand: 11/2016))
  • Gibt es sonstige Hardwareausstattung, die angebunden werden muss (z.B. Scanner, Beamer, …)?
  • Gibt es Besonderheiten bei der Ausstattung/Nutzung der Clients (z.B. 3D-Monitore/Brillen, …)?

Netzwerkinfrastruktur

  • Wurde die bestehende Netzinfrastruktur vom RRZE aufgebaut bzw. wird diese aktuell bereits vom RRZE betreut?

Falls nicht, so muss die bestehende Infrastruktur in die Betreuung durch das RRZE aufgenommen werden.
Folgende Informationen sind dafür hilfreich:

  • Wie ist die bestehende Netzinfrastruktur aufgebaut?
  • Sind alle Switche/Router/usw per Remote administrierbar und einigermaßen auf Stand der Technik oder sind Umbaumaßnahmen/Neuanschaffungen nötig?

Desweiteren  wichtig:

  • Kann auf eine direkte Erreichbarkeit der Clients von außerhalb des Uninetzes verzichtet werden?
    (RRZE-Standard: Privates Netz mit Zugriff über Dialogserver dialog.rrze.uni-erlangen.de)
  • Welche Anbindung ans RRZE besteht (zB direkt, Richtfunk, DSL, …)?

Softwareausstattung

  • Wird eine Windows-Installation benötigt?

Falls ja:

  • Das von uns unterstützte Basissystem ist immer Ubuntu Linux in der aktuellen LTS Version!
  • Dual-Boot mit anderen Betriebssystemen wird nicht unterstützt!
  • Windows kann als automatisch verteiltes Image unter VirtualBox genutzt werden
WICHTIG:

  • Das Erstellen und Betreuen des Windows Images wird durch die Windows-Gruppe vorgenommen und braucht einige Wochen Vorlaufzeit (unbedingt vorher abklären!)
  • Das Windows-System muss seperat betreut werden. Daher muss eine eigene Betreuungsvereinbarung für einen Windows CIP-Pool abgeschlossen werden!
    Dadurch verdoppeln sich die Kosten für die Betreuung in etwa.
  • Zum Betrieb des Windows-Images unter dem Linux Basis-System kommt VirtualBox als freie Alternative zu VMWare zum Einsatz.
    Das heißt, der Erwerb von VMWare Lizenzen ist weder nötig noch gewünscht, soweit es um den Betrieb des Windows-Images geht!
  • Gibt es Spezialsoftware, die vom RRZE auf den Clients verteilt werden soll?
    (d.h. Software, die nicht in den normalen Ubuntu Repositories vorhanden ist -> verursacht Zusatzkosten)