Auftrag

Die Dienste des RRZE-Druckzentrums dürfen ausschließlich von Angehörigen (Beschäftigten, Studierenden) der FAU für Forschung und Lehre in Anspruch genommen werden! Bitte melden Sie sich daher vor Ihrer Bestellung in unserem Auftragssystem immer mit Ihrer IdM-Kennung (SSO) an.

Für die verschiedenen Angebote stehen (abhängig vom Drucker) zum Teil auch unterschiedliche Medien zur Verfügung. Standard-Papier beim Poster Plotten ist ein Semi-Glossy-Fotopapier (Artikel-Nr. posterpl), ist aber auch der Druck des Posters auf andere Medien (Sonderdrucke)  möglich – „solange Vorrat reicht“. Für großformatige Dokumentationen und Pläne empfehlen wir den CAD-Plot auf Normal-Papier (Artikel-Nr. poster80), um sie leichter falten und abheften zu können.

Im Premium-Farbdruck-Bereich sind Papiergewichte von 90, 120, 160 und 250 g/m2 als DIN A4-ColorCopy-Papier verfügbar, sowie DIN A3-ColorCopy-Papier in 90 und 160 g/m2 . Dazu kommt ein 200 g/m2 Glossy-Papier in der Größe DIN SR A3, welches auf A3 oder A4 zugeschnitten werden kann, um einen randfreien Druck zu ermöglichen. Der Preis für alle ColorCopy-Papiere ist nur größenabhängig, genauso wie beim Glossy-Papier.

Um Ihren Auftrag möglichst zügig und fehlerfrei abwickeln zu können, benötigen wir vorab einige Informationen von Ihnen:

  • Kundennummer:
    Sollten Sie Ihre Kundennummer nicht kennen oder noch nicht erhalten haben, wenden
    Sie sich bitte an die RRZE-Kontaktperson Ihres Instituts.
  • Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer.
  • Gewünschte Größe des Posters. Das Poster wird ohne Druckrand in der von Ihnen angegebenen Größe geplottet und anschließend zugeschnitten. Falls das Poster einen Druckrand erhalten soll, geben Sie dies bitte ausdrücklich in Ihrem Druckauftrag mit an.
  • Gewünschter Abholtermin. Das Poster kann frühestens am darauffolgenden Werktag abgeholt werden.

Weitere Informationen werden während des Uploadvorgangs abgerufen. Auch die Auftragsbestätigung erhalten Sie beim Uploadvorgang. Eine Druckbestätigung wird Ihnen per E-Mail zugeschickt. Sobald Sie diese erhalten haben, können Sie Ihr Poster an der zentralen Service-Theke des RRZE von Montag bis Freitag in der Regel zwischen 8.00 und 18.00 Uhr abholen.

Ein Poster auf unserem Standard-Papier (Semi-Glossy-Fotopapier) kann in etwa 24 Stunden fertiggestellt werden. Erhalten wir Ihren Druckauftrag beispielsweise bis 12.00 Uhr mittags, kann das fertige Poster am darauffolgenden Arbeitstag gegen 12.00 Uhr abgeholt werden. Drucke auf andere Medien, oder Laserdrucke sollten nach ca. 3 Tagen abholbereit sein. (Bitte beachten Sie die Lieferzeiten in der Artikelbeschreibung unseres Angebots).

Generell gilt: Je früher ein Auftrag erfolgt, desto zufriedenstellender und termingerechter kann Ihr Poster angefertigt werden (auch bei auftretenden Problemen oder Korrekturwünschen).

Wir bevorzugen Ihre Datei im PDF-Format, denn das PDF (Portable Document Format) ist das ideale Format für Ihre Poster. Es reduziert die Datenmenge auf das Wesentliche und führt auf fast allen Ausgabegeräten zu den gleichen, sehr guten Ergebnissen. Der große Vorteil von PDFs ist die sehr gute Vorschau der späteren Ausgabe durch den Adobe Reader bzw. Acrobat. Von dieser Möglichkeit sollten Sie regen Gebrauch machen, um Ihr Dokument bereits im Vorfeld zu überprüfen und Probleme oder Fehler ggf. zu beseitigen.

 

PDF-Standards

Idealerweise sollte Ihr PDF in einer der Varianten des x-PDF-Standards (X2, X3, X4) gespeichert werden, welche für die Druckausgabe optimiert sind. Dahinter versteckt sich der Ansatz, dass Transparenzen und Ebenen vor dem Druck reduziert werden sollten, Schriften eingebettet, und Farbräume für die Bild-Quellen zugewiesen sowie für die Druck-Ausgabe („Ausgabe-Bedingung“) definiert werden.

Im Großformat-Bereich verwenden wir mit Onyx RIP 18.5 eine RIP-Software, die das Adobe PDF-Druckmodul 5.1 (APPE) einsetzt. Die Version 5 unterstützt neue Druck-relevante Features der ISO PDF 2.0 Spezifikation von 2017. Somit können wir gut vorbereitete PDF-Dateien einfach direkt in Warteschlange laden, ohne dass bewusste Einstellungen aus dem Quellprogramm ignoriert werden, die den Druck betreffen.

Diese Hinweise sind für Anwender von professionellen Desktop Publishing Programmen wie Coral Draw, LaTeX, Adobe Destiller oder Adobe InDesign gedacht. Für Nutzer von herkömmlicher Office-Software sind diese Informationen nicht unbedingt relevant, da solche Programme diese Standards in der Regel nicht voll unterstützen. Nichtsdestotrotz können wir damit erzeugte PDF-Dateien meist problemlos drucken und hinreichend gute Ergebnisse erzielen. Insofern schicken Sie uns einfach Ihr auf welchem Weg auch immer erzeugtes PDF, damit wir es uns ansehen können. Falls es Probleme damit gäbe, würden wir uns ohnehin bei Ihnen melden.

 

Bildformate

Ansonsten können prinzipiell fast alle Bildformate ausgedruckt werden, die mit Standardsoftware exportiert wurden. Allerdings verfügen wir nicht über jedes beliebige Programm oder Betriebssystem.
Als gut geeignet haben sich bisher folgende Formate erwiesen:

  • TIFF
  • JPEG
  • PDF (in anderen Standards)

Achtung: Einige dieser Formate, insbesondere das JPEG-Format wegen der Komprimierung, können verlustbehaftet sein.
Verwenden Sie dieses Format nur nach Überprüfung des Komprimierungsfaktors und komprimiert nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Speicherplatzproblemen o.ä.). Die bessere Alternative ist auf jeden Fall immer ein unkomprimiertes Bitmap-Format wie TIFF, und unkomprimierte PDFs.

Die Drucker und Plotter am Rechenzentrum werden regelmäßig kalibriert und ermöglichen somit hochwertige Ausdrucke mit gleichbleibenden Farben. Falls Sie Dokumente, die Sie mit professionellen Grafik-Programmen in einer kalibrierten Arbeitsumgebung erstellt haben, drucken wollen, empfiehlt es sich, zuvor die richtigen Farbprofile für das Ziel-Gerät („Ausgabe-Absicht“) einzustellen, ggf. Farbräume zu konvertieren oder einzubetten und sich die Farben des Ausdrucks auf dem Bildschirm simulieren zu lassen („Ausgabe-Vorschau“, Preflight).

Dafür muss aber auch die entsprechend professionelle Hard- und Software verwendet werden, vor allem ein sehr guter Bildschirm. Dieser sollte annähernd „sRGB“ unterstützen oder wenigstens über einen gleichnamigen Modus verfügen. Unsere Drucker verfügen über einen höchstmöglichen Farbraum, sodass Sie als Ziel-Farbräume bei RGB-Objekten eciRGB einstellen können, für CMYK entsprechend ISO Coated v2 (ECI). Sie können jedoch alternativ auch die Adobe-Standards Adobe RGB / ISO Coated FOGRA 39 (L) angeben, die in der Praxis beinahe identisch sind, aber bei Verwendung von Adobe-Produkten bereits installiert sind. Falls Sie Ihre Dokumente in einem Programm des Microsoft Office Pakets erstellen, spielen diese Angaben keine Rolle.

Posterformat

Bitte stellen Sie die Größe Ihres Posters im Programm ein und teilen uns diese nochmals zur Sicherheit mit. Falls das Programm die Postergröße nicht erlaubt, sollte es zumindest von den Proportionen her stimmig sein. Manche Vorlagen, die Ihnen von Ihrer Organisationeinheit an der FAU zu Verfügung gestellt werden, entsprechen nicht dem DIN-Format, und passen auch vom Seitenverhältnis aus Länge und Breite nicht zu der DIN-Größen Reihe.

Das spielt im Großformatdruck aber keinerlei Rolle, da wir Länge und Breite völlig frei für unser Rollenmaterial definieren können. Beim Farblaserdruck müssen Ihre Vorlagen jedoch immer der gewünschten Papiergröße (DIN A4/DIN A3) entsprechen. Kleinere Seiten werden durch Maßstabsgerechten Druck einer entsprechenden DIN Vorlage und anschließendem Zuschnitt auf das kleinere Format erzeugt.

Bitte teilen Sie uns zudem alle wichtigen Informationen (siehe „benötigte Angaben“) zu Ihrem Poster mit.

Schriftarten

Alle verwendeten Schriften sollten eingebunden oder in Kurven umgewandelt sein – wir verwenden evtl. eine andere Version einer Schriftart, was oft zu fehlerhaften oder fehlenden Zeichen auf Ihrem Poster führen kann. Manchmal kann dies sogar im PDF passieren.

Grafikauflösungen

Bei der Frage, welche Auflösung sinnvoll ist, gilt:
Viel hilft nicht viel, weniger ist im Endeffekt mehr.

Wichtig ist, dass der Drucker, vor allem die Plotter, effektiv in ihrer eigenen Raster-Skala (720 ppi) arbeiten können. Am wenigsten Druck-Bildschärfe geht verloren, wenn das RIP-Programm die Auflösung mit einem ganzzahligen Faktor multiplizieren kann. Objekte mit glatten Kanten oder geraden Linien wie Schriften oder Grafiken benötigen eine höhere Auflösung als Hintergründe oder Fotos, Illustrationen und Bilder, welche selbst schon Übergänge, weiche Kanten und runde Formen enthalten.

Stellen Sie sich das Poster in seiner endgültigen Größe vor und rechnen Sie dort mit

  • 180 dpi (max. 360) für Bilder,
  • 360 dpi (max. 720) für Grafiken und Schriften und
  • 90 dpi (max. 180) für Hintergrundbilder.

Bei Vektor-Objekten spielt die Auflösung keine Rolle.

Geeignete Software zum Erstellen von PDF-Dokumenten

CorelDraw

Mit diesem Programm haben wir die besten Erfahrungen gemacht und können es zur Erstellung von Postern uneingeschränkt empfehlen. Die Funktion „Als PDF freigeben“ liefert hervorragende Ergebnisse. Bitte senden Sie uns daher das aus der CorelDraw-Datei erstellte PDF. Die Freigabe als PDF ist einfach zu bedienen: Im sich öffnenden Dialog wählen Sie die Schaltfläche „Einstellungen“. Geben Sie unter „Kompatibilität“ PDF/X3 im Reiter „Allgemein“ an. Im Reiter „Objekte“ setzen Sie den Haken bei „allen Text in Kurven umwandeln“.

Wenn Sie kein eigenes CMYK-Profil verwenden, sollten Sie bei der PDF-Erstellung außerdem im Reiter „Erweitert“ den Haken bei „ICC-Profil zuweisen“ herausnehmen. Arbeiten Sie wenn möglich immer im CMYK Farbraum, damit die Druckfarben möglichst denen auf dem Monitor entsprechen. Eingefügte Objekte aus anderen Farbräumen (z.B. ein Foto mit reinen RGB-Werten) werden farblich möglicherweise völlig anders als erwünscht aussehen.

Microsoft Powerpoint

Dieses Programm ist ebenfalls gut geeignet, um schnell ein Poster zu erstellen. Allerdings unterstützt PowerPoint kein Farbmanagment, d.h. die Farben im Druck weichen unter Umständen von denen auf dem Bildschirm dargestellten ab. Wenn Sie Wert auf genaue Farbwiedergabe legen und die Wahl zwischen PowerPoint und CorelDraw haben, sollten Sie das Letztere bevorzugen.

Wenn Sie allerdings gewohnt sind mit PowerPoint zu arbeiten, dann lassen sich auch mit diesem Programm hochwertige Ergebnisse erzielen. Vor allem das Speichern als PDF ist zunehmend zuverlässiger geworden und mit Version 2007 direkt in die Speicheroptionen integriert. Wenn Sie die Kompatibilität Ihres Posters mit unseren Rechnern sicherstellen wollen, ist das Speichern als PDF eine sinnvolle und erfolgversprechende Methode.

Bekannte Probleme vor allem mit älteren Versionen:

  • Ältere PowerPoint Formate unterstützen bis maximal 134 cm x 134 cm, neuere 142 cm x 142 cm, für größere Formate müssen Sie zwingend auf eine andere Software umsteigen, oder entsprechend skaliert arbeiten (z.B. in 90 % der Originalgröße). Bitte stellen Sie aber immer, wenn auch skaliert, eine entsprechende Endgröße für das Posters in PowerPoint ein – bitte nicht das Standard-Format von 19 cm x 25 cm verwenden!
  • Posterdokumente, die mit zwei verschiedenen Versionen von PowerPoint (z.B. Office 2003 und Office 2010) bearbeitet wurden, machen fast immer Probleme beim Ausdruck; sei es, dass das Format falsch ist oder ganze Bilder plötzlich verschwinden. Vermeiden Sie deshalb bitte dieses Vorgehen.
  • OLE-Objekte („Einfügen per Drag and Drop“) sollten nicht verwendet werden. Besser ist es, wenn Sie Grafiken/Tabellen aus den anderen Programmen exportieren und dann die zwischengespeicherte Datei einbinden. Ein anderer Weg ist es, die Funktion „Inhalte einfügen“ zu verwenden.

Adobe Photoshop

Adobe Photoshop wurde als Programm zum Bearbeiten von Fotos und Bildern konzipiert, und genau da liegen die Stärken des Programms, nämlich in der Aufbereitung von Bildern für Plakate!

Zum Erstellen kompletter Plakate ist Photoshop weniger zu empfehlen, da das Programm zu wenig Möglichkeiten für vernünftigen Textsatz bietet. Für die Bildbearbeitung stellt Photoshop durch seine vielen Funktionen ein beinahe unersetzbares Werkzeug dar, und genau dafür sollte das Programm auch verwendet werden.

Photoshop speichert alle Dateien als Pixelgrafik und, sofern Sie welche angelegt haben, auch in mehreren Ebenen. Um den Speicherplatzverbrauch möglichst gering zu halten und um weitere Komplikationen zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, das Bild für den Druck auf eine Ebene zu reduzieren.

Hier geht es direkt zum Upload von Druckaufträgen.

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