Backup & Archivierung

Das Regionale RechenZentrum bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihre Daten zu sichern und zu archivieren. Wir stellen sie im Folgenden im Detail vor und zeigen Ihnen die Wege auf, damit Sie wählen können, welche Methode für Sie am Sinnvollsten ist. Selbstverständlich beraten wir Sie auch gern.

Das Archiv-System beruht darauf, dass die abgelegten Dateien auf Bänder weggeschrieben werden, und bei Bedarf transparent zurückgeholt werden. Technisch bedingt haben Bänder jedoch eine sehr hohe Zugriffszeit, denn das Band muss eingelegt und an die richtige Stelle gespult werden. Das kann bis zu zwei Minuten pro Datei (!) dauern. Aus diesem Grund eignet sich das Archivsystem nicht, um eine große Anzahl an kleinen Dateien abzulegen, denn es würde extrem lange dauern, diese wieder von den Bändern zu holen. Aus diesem Grund ist ein „Quota“, das die Anzahl der ablegbaren Dateien beschränkt, gesetzt. Bitte packen Sie Verzeichnisse mit vielen Dateien in Archive (z.B. .zip/.tar/.rar/.7z) zusammen, bevor sie diese ins Archiv schieben.

Der Zugang zum Archiv ist auf folgenden zwei Wegen möglich:

Auf einem Unix-Server im RRZE (z.B. dialog oder karli) über den Pfad /home/archiv
Aus ausgewählten Netzen per SMB/CIFS.
Der Zugriff erfolgt über \\alexandria(bzw.\\alexandria.rrze.uni-erlangen.de)
Als Login ist FAUAD\username zu verwenden.

Auf Grund der Vielzahl der heute im Universitätsbereich vorhandenen Rechner und der damit verbundenen ungeheuren Datenmengen ist das Rechenzentrum leider nicht in der Lage, jeden vorhandenen Arbeitsplatz-Rechner zu sichern. Auf Wunsch führt das Rechenzentrum aber für dezentral aufgestellte Linux-, Unix- und Windows Server zentral eine Datensicherung durch.

Die Daten solcher Server werden jeweils nachts und am Wochenende über das Netz abgerufen und am RRZE in einer Magnetband-Bibliothek gespeichert. Jede Nacht werden sogenannte inkrementelle Backups gefahren, bei denen nur gesichert wird, was sich gegenüber der letzten Sicherung geändert hat oder neu hinzugekommen ist. Zusätzlich wird in etwa monatlichem Rhythmus und vorzugsweise an einem Wochenende von jedem Rechner jeweils ein Full-Backup gezogen, der dann jede zur diesem Zeitpunkt auf dem Rechner vorhandene Datei enthält.

Das Zurückladen einzelner verlorengegangener oder unrettbar veränderter Files kann bei Symantec Netbackup vom jeweiligen Eigentümer der Datei in der Regel selbst vorgenommen werden. Bei allen sonst eingesetzten Backup Produkten hilft eine E-Mail des Systembetreuers an backup@fau.de mit den gewünschten Daten, dem Pfad, der Maschine und dem gewünschten Datum. In der Regel werden die Daten bis zum nächsten Werktag in ein gesondertes Verzeichnis restoriert.

Die Daten werden im Rahmen unserer technischen Möglichkeiten für mindestens 2 Monate aufbewahrt.

Die dem Betreiber eines Rechners entstehenden Kosten werden halbjährlich abgerechnet.
Die anfallenden Kosten entnehmen Sie bitte unserer Kostenseite.

Prinzipiell gilt, dass jeder Kunde mit Ausnahme des Systemadministrators nur die eigenen Dateien aus der Sicherung zurückladen kann. Der lokale Administrator hat darüber hinaus auch die Möglichkeit, ganze Platten (abgesehen von der root-Platte) zu restaurieren. Außerdem können Dateien, von einigen wohl definierten Ausnahmen abgesehen (siehe unten), nur auf den Rechner zurückgeladen werden, auf dem sie auch gesichert worden sind.

Das Restaurieren von Dateien geschieht mit dem GUI (Graphical User Interface) jbpSA
(der absolute Pfad lautet /usr/openv/netbackup/bin/jbpSA).
Das Interface ist relativ selbsterklärend. Eine Kurzanleitung zur Verwendung von jbpSA erhalten Sie auf der Seite Hilfe und Anleitung zur Restauration.

Kommt vermutlich in die Anleitungsseite; da sehe ich aber noch nichts. Link fehlt also!

Da eine Datei zunächst einmal nur auf dem Rechner restauriert werden kann, auf dem sie auch gesichert wurde, ergibt sich auf einigen Servern des Rechenzentrums und vielleicht auch auf einigen Servern externer Kunden daraus allerdings eventuell das Problem, dass der Kunde auf dem Rechner gar kein Login hat, auf dem sein Home physikalisch liegt (oder auf dem zumindest der Backup-Job läuft, der dieses Home sichert).

In diesen Fällen hat das Rechenzentrum von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einzelnen Rechnern gezielt zu erlauben, aus der Datensicherung Dateien anderer Rechnern zu restaurieren. Dazu ist auf einem dafür speziell eingerichteten anderen Rechner Login zu machen, und nach dem Aufruf von jbpSA zunächst der Source-Client auf den Rechner zu ändern, der die Sicherung des Homes durchführt.

(Sollte die Änderung des Source-Clients von jbpSA abgewiesen werden, müsste sich der lokale Administrator des betreffenden Rechners mit dem RRZE in Verbindung setzen).

Iinsbesondere ist als Restaurations-Ziel der lokale Pfad ins NFS-gemountete Home anzugeben, also zum Beispiel /home/local/[group]/[user] (das heißt, wir restaurieren eine Datei, die wir auf dem Home-Server durch ihren absoluten Pfad angeben, in eine NFS-gemountete Directory auf dem Login-Rechner, die aber via NFS genau wieder auf den schon verwendeten absoluten Pfad auf dem Home-Server abgebildet wird).

Jeder Benutzer kann (theoretisch) seine eigenen Dateien restaurieren. Unter Hilfe und Anleitung (Link!) erhalten sie weitere Informationen.