fau.tv kann nun auch Kanäle. Mit dieser Funktion lassen sich sämtliche Videos einer FAU-Einrichtung kanalisieren. Zudem können Podcasts nun auch über Spotify abgerufen werden.
Die bekannteste Videoplattform der Welt hat es und nun auch das Videoportal der FAU, fau.tv: Kanäle. Bereits im August 2025 hat das RRZE die neue Funktion angekündigt. Nun wurde sie erfolgreich umgesetzt. Neuerdings können Einrichtungen der FAU ihre Videos innerhalb eines eigenen Bereichs strukturieren.
Direkt verlinken
Auch möglich ist nun die Verknüpfung unterschiedlicher Kanäle. So können beispielsweise kooperierende Einrichtungen das gleiche Video zu ihrem Kanal hinzufügen. Konkret bedeutet das: Die Videos der Informatik-Sammlung Erlangen (ISER) können sowohl das RRZE, als auch die Informatik und die ISER selbst auf ihrem Kanal hinzufügen. Das erhöht die Reichweite und kann somit mehr Zuschauer und Zuschauerinnen generieren. Ein direkter Link auf den Kanal und damit alle verfügbaren Videos ist natürlich selbstverständlich. Somit ist es noch einfacher zum Beispiel über die eigene Website auf die eigenen Videos aufmerksam zu machen.
So bekommt man einen Kanal
Einen Kanal können Einrichtungen der FAU unkompliziert beim Multimediazentrum (MMZ) des Regionalen Rechenzentrums Erlangen (RRZE) beantragen. Dies ist nötig, weil der Kanal von einem Admin des Videoportals eingerichtet werden muss, denn nicht jede Einrichtung möchte einen Kanal haben, dies erfordert auch Pflege. „Der Pflegeaufwand ist nicht groß“, erklärt Stefanos Georgopoulos, der Entwickler von fau.tv. Zu Beginn ist es sinnvoll, ein Bannerbild sowie ein Einrichtungslogo und eine kurze Beschreibung der Einrichtung einzutragen. „Das macht den Kanal individuell und somit leicht identifizierbar für die Nutzenden“, sagt Georgopoulos. Zwingend nötig für die Nutzung des Kanals ist es jedoch nicht. „Aber das ist in Windeseile erledigt.“ In einem zweiten Schritt müssen mit wenigen Klicks nur noch regelmäßig die Videos dem Kanal hinzugefügt werden.
Eigenständig können weitere Kanal-Administratoren bestimmt werden. Die Kanal-Administratoren können dann sogar auch die Videos anderer zum Kanal hinzufügen. Es muss also nicht immer der, der ein Video hochgeladen hat, dieses auch dem Kanal hinzufügen.
Podcasts jetzt auch auf Spotify
Schon lange werden über das Videoportal auch Podcasts von zahlreichen Einrichtungen der FAU ausgespielt. Bisher wurden diese Podcasts per RSS-Feed ausschließlich an Apple ausgespielt. Jetzt werden die Podcasts auch an Spotify weitergegeben. „Mit Spotify haben unsere Podcasterinnen und Podcaster eine noch größere Plattform“, sagt der Leiter des FAU-Rundfunkstudios, Thomas Bauernschmitt. Und dafür müssen sie nicht mehr tun als vorher. „Die Podcasterinnen und Podcaster laden ihre Audiodateien weiterhin nur ins Videoportal. Und pflegen dort auch Metadaten und Bilder“, sagt Bauernschmitt. „Wer hingegen seine Podcasts direkt bei Apple und Spotify hochlädt muss Änderungen auf jeder Plattform separat pflegen“, erklärt Georgopoulos. Sogar, wenn alle zwei Wochen eine neue Podcast-Folge erscheinen soll, kann das über fau.tv eingestellt werden. Das Multimediazentrum trägt dafür den entsprechenden RSS-Link einmal bei Spotify und Apple ein; alle weiteren Episoden eines Podcasts werden dann automatisch von den Plattformen erkannt. Kosten sind damit keine verbunden.
Es lohnt sich einen Blick auf den Kanal des RRZE, der ISER oder des NHR@FAU zu werfen – denn diese zeigen: Der Aufwand ist überschaubar. Die Wirkung groß.
Wer also noch keinen Kanal hat, sollte sich schnell einen erstellen lassen. Das geht ganz einfach: Schreiben Sie eine Mail mit der FAUOrg-Nummer Ihrer Einrichtung an videoportal@fau.de
Die aktuellen FAU-Podcasts gibt es unter auf auf fau.tv
Wer schon immer mal einen Podcast umsetzen wollte, aber nicht wusste, wie man es angehen sollte, findet Unterstützung, Tipps und Tricks bei Thomas Bauernschmitt (interner Link).
Weitere Informationen
Text: Corinna Russow
