Die Welt der IT wird in vielen Bereichen von großen Playern bespielt, also großen Firmen, die enorme Macht haben und an denen kaum jemand vorbeikommt. Doch die Abhängigkeit von einigen wenigen Firmen birgt Gefahren. Schnell werden Nutzende beispielsweise in eine Cloud gezwungen. Was erst einmal verlockend klingt, weil die Daten immer und überall verfügbar sind, stellt sich bei genauerem Hinschauen als problematisch heraus. Denn meistens liegen die persönlichen Daten plötzlich in den USA oder in anderen Ländern, und es gelten Gesetze, die normale Nutzende nicht kennen, die aber große Auswirkungen haben können.
Digitale Souveränität wird daher für Institutionen und Individuen immer wichtiger: Dabei geht es darum, die eigenen Daten selbstständig, selbstbestimmt und sicher kontrollieren zu können. Zudem stärkt digitale Unabhängigkeit eine resiliente Infrastruktur, denn wer nicht von einem großen Player abhängig ist, ist bei einem Ausfall weiterhin arbeitsfähig. Digitale Souveränität ist damit ein Fundament für eine sichere, vertrauenswürdige und verfügbare IT. Darüber hinaus fördert sie einen wettbewerbsfähigen Markt, weil alternative Ansätze zum Beispiel aus dem Open-Source-Bereich gestärkt werden.
Mit dem Software-Quartett präsentiert das RRZE eine Auswahl an Open-Source-Software für verschiedene Einsatzbereiche und unterstützt Nutzende so auf dem Weg zu ihrer persönlichen digitalen Souveränität. Alle vorgeschlagenen Programme lassen sich bequem über die WinSV oder den FAUmac Self Service installieren.

OBS Studio
Videoaufnahmen, Videoproduktion oder Livestreaming gelingen mit dieser freien Software.


